PFS-Protect Export Treiber und Computerdaten
Benutzerhandbuch
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2. PFS-Protect Installation

 
PFS-Protect - Das Windows® Schutzsystem
 
Die hier aufgeführten Tools PfsExportDrivers und PfsExportComputer, unterstützen Sie bei der Installation von PFS-Protect. Sie werden  vor der Installation von PFS-Protect eingesetzt. Mit ihnen können Sie Drittanbieter-Treiber, LAN-, WLAN-Einstellungen und Computereinstellungen aus einem oder mehreren Systemen exportieren.
 
Bei der PFS-Protect Installation wird, wie bei jeder Windowsinstallation, ein WIM-Image auf den Computer installiert. Dieses Image kann system-neutral (SysPrep) oder ein vollständig vorbereitetet Image mit allen Einstellung (Klonen) sein. System-neutrale Images verhalten sich wie eine normale Windowsinstallation mit allen Vor- und Nachteilen (Einrichtung).
 
Beim normalen Klonen besteht der Nachteil, dass nach der Installation alle Computer identisch eingerichtet sind (Problem Computernamen).
 
Mit der PFS-WorkBench erstellen Sie ein PFS-Protect Installationsmedium (USB-Stick). Das PFS-Protect Installationsmedium unterstützt Sie, unter anderem, bei der Integration von Treibern und Vergabe der Computernamen ohne Änderungen am Image vorzunehmen. Dafür werden die Programme PfsExportDriversUI (Rootverzeichnis), PfsExportDrivers und PfsExportComputer (Bin-Verzeichnis) installiert. 
 
Mit diesen Programmen haben Sie die Möglichkeit Treiber, Computer-, WLAN- und LAN-Einstellungen von einem laufenden Computersystem auf das Installationsmedium zu exportieren. Bei der späteren PFS-Protect Installation werden diese Daten ausgewertet und  ausgerollt.
 
Mit PfsExportDriversUI können Sie unter einer einfachen graphischen Windows Oberfläche die Einstellungen für PfsExportDrivers und PfsExportComputer festlegen. Alle Einstellungen könne Sie ebenso direkt in den Konfigurationsdateien PfsExportDrivers.ini und PfsExportComputer.ini vornehmen. Im Gegensatz zur graphischen Applikation PfsExportDriversUI sind PfsExportDrivers und PfsExportComputer Kommandozeilenprogramme und lasses sich problemlos unter Windows PE starten. Allerdings können Sie unter Windows PE nur Computerdaten und Treiber exportieren. WLAN-Einstellungen können unter Windows PE nicht exportiert werden.
 
Sie können die Vergabe der Computernamen im Voraus planen, während der PFS-Protect Installation angeben oder es wird automatisch ein möglichst eindeutiger kryptischer  Computername generieren.
 
Sie können damit baugleiche Computer sowie unterschiedliche Computer mit einem Image bestücken.
 
Sie können mit PfsExportDrivers, die PFS-Protect Installation soweit vorbereiten und automatisieren, dass keine Benutzereingaben mehr notwendig sind.
 
Einige Einstellungen lassen sich nur in den Konfigurationsdateien anpassen.
 
Daher sollten Sie sich die Zeit nehmen, vor dem Ausrollen auf mehrere Computer, die Treiber und Computerdaten einzusammeln und anzupassen.
 
Wenn wir im folgenden von aktiven Computer sprechen, meinen wir bereits voll eingerichtete und genutzte Geräte. Bei neuen Computern meinen wir Geräte, die noch nie eingerichtet wurden z.B. Geräte die direkt aus dem Laden kommen.
 
 
 
Sie können PFS-Protect, PFS-Protect WorkBench und seine Tools kostenlos testen.
Für einen produktiven Einsatz benötigt jeder Zielcomputer eine gültige PFS-Protect Lizenz.
Eine Lizenz können Sie hier erwerben.