1. Vorwort
PFS-Protect - Das Windows® Schutzsystem
Mit PFS-Protect schützen Sie Ihren Computer vor ungewollten Änderungen. PFS-Protect gewährleistet den Schutz durch das Anlegen von ResetPoints (RP). Mit einem ResetPoint frieren Sie den aktuellen Systemzustand des Computers ein und können jederzeit zu diesem Punkt zurückkehren. Um einen ResetPoint anzulegen, zurückzusetzen oder von ihm zu booten ist maximal ein Systemneustart notwendig. Der Zeitaufwand wird also nur durch die Bootzeit des Systems bestimmt. Sie können beliebig viele ResetPoints anlegen und jederzeit einen oder mehrere ResetPoints gleichzeitig in das laufende System einblenden (mounten).
Jedes PFS-Protect System befindet sich von Anfang an in einem geschützten Zustand (ResetPoint).
Unter PFS-Protect können Sie problemlos neue Software installieren, testen und anschließend vollständig entfernen oder übernehmen.
PFS-Protect ist für alle Windowsplattformen (X64, ARM64, Snapdragon, SQ1, SQ2) vorhanden. Somit können Sie alle Ihre Windowsgeräte wie Tablets, Laptops, Netbooks, Boards und PC's mit einer Plattform schützen.
Der Schutz arbeitet auf der Grundlage von VHDX-Dateien (Virtual Hard Disk X). Das VHDX Dateiformat ist ein virtuelles Festplattenimage (VDisk) welches von Microsoft® entwickelt wurde. VHDX-Dateien sind eine seit Jahren millionenfach bewährte Technik in Hyper-V und Cloud (Microsoft Azure) Umgebungen. Auf dem lokalem Computer kann eine VDisk direkt vom Windows Bootloader gestartet werden. Es ist kein Host für virtuelle Maschinen (VM-Ware, Hyper-V, Virtual-Box) notwendig und somit sind keine Geschwindigkeitsnachteile spürbar.
Durch den Wegfall der Bindung an eine physischen Partition, können Sie virtuelle Laufwerke anlegen, ohne eine aufwendige Partitionierung und Planung vornehmen zu müssen.
Mit PFS-Protect lassen sich - mit einem Klick - beliebig viele unabhängige Bootsysteme mit einer gemeinsamen Basis erstellen.
PFS-Protect benötigt für den Schutz keine zusätzlichen Treiber.
PFS-Protect kann über PfsProtectConfig, die Kommandozeilenapplikation (PfsProtect) oder einen beliebigen Webbrowser gesteuert werden.
PFS-Protect unterstützt Sie bereits bei der Entwicklung eines Installationsimages, da Sie bereits hier alle Vorteile der ResetPoints nutzen können.
Mit der PFS-Protect WorkBench erstellen Sie das passende Installationsmedium (USB).
Dabei werden die Programme PfsExportDriversUI und PfsExportDrivers, PfsExportComputer installiert. Mit diesen Programmen haben Sie die Möglichkeit Treiber, Computer-, WLAN- und LAN-Einstellungen von einem laufenden Computersystem auf das Installationsmedium zu exportieren. Bei der späteren PFS-Protect Installation werden diese Daten ausgewertet und ausgerollt.
Mit PfsExportDriversUI können Sie unter einer einfachen graphischen Oberfläche die Einstellungen für PfsExportDrivers und PfsExportComputer festlegen. Alle Einstellungen könne Sie ebenso direkt in den Konfigurationsdateien PfsExportDrivers.ini und PfsExportComputer.ini vornehmen.
Im Gegensatz zur graphischen Applikation PfsExportDriversUI sind PfsExportDrivers und PfsExportComputer Kommandozeilenprogramme und lasses sich problemlos unter WindowsPE starten. Allerdings können Sie unter Windows PE nur Computerdaten und Treiber exportieren. WLAN-Einstellungen können unter WindowsPE nicht exportiert werden.
Einige Einstellungen lassen sich nur in den Konfigurationsdateien anpassen.
Wenn wir im folgenden von aktiven Computer sprechen, meinen wir bereits voll eingerichtete und genutzte Geräte. Bei neuen Computern meinen wir Geräte, die noch nie eingerichtet wurden z.B. Geräte die direkt aus dem Laden kommen.
Sie können PFS-Protect, PFS-Protect WorkBench und seine Tools kostenlos testen.
Für einen produktiven Einsatz benötigt jeder Zielcomputer eine gültige PFS-Protect Lizenz.
Eine Lizenz können Sie hier erwerben.
